Online Produktsuche zum Baumarktsortiment

Dass Produktsuchen im ersten Schritt in der Regel online stattfinden ist weithin bekannt. Auch, dass nach der digitalen Recherche häufig auch der Einkauf online passiert, ist keine neue Erkenntnis. Jedoch beschränkt sich der Online-Kauf auf einige Produktbereiche und greift nicht bei jedem Sortiment.

Wie sieht es also mit Produkten aus dem Baumarkt aus? Suchen vor allem Privatpersonen wie Heimwerker und Häuslebauer mit Renovierungsbedarf online nach Baustoffen? Und was passiert dann? Werden die Artikel auch online gekauft oder nimmt man die erhaltene Information und geht damit in den Baumarkt seines Vertrauens?

BauInfo Consult hat sich der Thematik der Online-Produktsuchen zum Baumarktsortiment angenommen und anhand einer DIY-Studie in Europa spannende Ergebnisse herausfiltern können.

Es gibt immer einen ersten Schritt – Die kurze Stichwortsuche im Internet

Auch bei Heimwerkern ist das Internet in der Regel die erste Informationsquelle. Man recherchiert nach Anleitungen, guten Tipps oder benötigtem Material und fügt sich so ein ganz eigenes Bild seines Projektes zusammen. In den letzten Jahren haben die Online-Suchen im Heimwerkerbereich noch einmal deutlich zugenommen. Nun steht natürlich die Frage im Raum, ob die gesuchten Produkte demnach auch häufiger im Netz gekauft werden als früher.

Millenials sind die Spitzenreiter unter den online Recherchierenden

Vor allem die Konsumenten unter 35 sind ganz weit vorne mit dabei, wenn es darum geht, Produkte im Internet zu recherchieren und sich dort die benötigten Informationen zusammenzutragen. Die älteren Generationen nutzen das Internet zwar auch, jedoch nicht in dem Ausmaß wie es die jüngeren tun. Hierbei gibt es nun jedoch eine spannende Erkenntnis: wohingegen Millenials in vielen Segmenten bereits über ein großes Markenbewusstsein verfügen, ist dieses im DIY-Segment noch sehr wenig ausgeprägt. Für Lieferanten und Hersteller aus dem DIY-Bereich als eigentlich eine tolle Chance, die es zu nutzen gilt. Gezieltes Online-Branding kann nämlich erfolgreich dazu beitragen, dass auch die junge Generation ein umfangreiches Markenbewusstsein bei DIY- und Heimwerker-Produkten entwickelt.

Und wo wird nun gekauft?!

Tatsächlich ist es beim klassischen Baumarkt-Sortiment aktuell so, dass die Informationen primär online gesucht werden; gekauft wird jedoch noch stationär. Die Chance, dass ein Produkt im Internet auch gekauft wird steigt, wenn die Informationen für ebenjenes auf einen Blick umfangreich und gut erklärt vorhanden sind. Der Nutzer fühlt sich an dieser Stelle gut aufgehoben und vertraut auf die Produktbeschreibung. Sollten Sie also vorhaben, nicht nur stationär, sondern auch online Ihren Verkaufskanal auszubauen, ist es immer ratsam, auf eine ausführliche Produktbeschreibung zu setzen (testen Sie den Sellanizer; unsere Software, die stationäre Lager- und Ausstellungsware mit wenigen Schritten auch ins Netz und zusätzlich auf gängige Kleinanzeigenportale ausspielt).

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Laut BauInfo Consult beträgt die Zahl an online Einkäufen am gesamten DIY Einkaufsvolumen der Verbraucher in den meisten Ländern unter 5 %. Das mag erst einmal wenig klingen, doch die Tendenz ist steigend. Bedenken Sie eines immer: auch, wenn die Produkte noch nicht in großen Massen online gekauft werden, informieren sich die Konsumenten vorher und entscheiden sich im Zweifelsfall für den (stationären) Anbieter, welcher die meisten und besten Informationen im Netz liefert. Und wenn Sie es schaffen, hier mit Ihren digitalen Informationen zu überzeugen, haben Sie die entscheidende Phase zur Produktorientierung gemeistert. In dem Moment, in welchem online zufriedenstellende Ergebnisse geliefert werden, entwickeln sich beim Konsumenten Kaufentscheidungen und Marktpräferenzen.

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